Langsam haben wir uns an unser Projekt herangeschlichen...eine offene Bauwerkstatt errichtet...die Projektzeiten festgelegt...alle Jugendlichen vor Ort zusammengeholt...und in einer Anfangsbauphase Tag und Nacht Bauschritte besprochen und konstruiert, Ideen entwickelt und verworfen, doch gebaut und gefriemelt...an manchen Tagen, nach stundenlanger Arbeit, wuchs unser Boot langsam, kaum dass man etwas sah...an anderen war am Vormittag außer einem Gerippe nichts zu sehen und am Abend hatte es ein Holzkleid...es liefen immer mehrere Workshops gleichzeitig unter fachlicher Anleitung der Konstrukteure...handwerkliche Fähigkeiten und ein Sich-Ausprobieren für jeden war möglich....Motivation und das gemeinschaftliche Gefühl musste immer wieder gestärkt werden...aber an einem Tag im Juni haben wir das Boot zum ersten Mal zu Wasser gelassen...welch ein Akt, die 12,50 Meter aus der Bootswerkstatt zu jonglieren... an den Steg zu legen... und... es schwamm tatsächlich... erst alleine... dann mit uns uns zusammen.... Schwierig wurde es vor allem, das Boot zu zweiundzwanzigst zu bewegen....
...wir kamen zur letzten Bauphase im September und haben eine Woche bis in die Nacht gebaut, um am Wochenende noch am Drachenbootrennen teilzunehmen... gemeinsam sind wir ins Boot gestiegen, gepaddelt, haben geübt, sind ins Wasser gefallen und haben gekämpft um den Sieg... der Kopf, der alte Wassergeistvertreiber, ist noch im Entstehen...